Staatliche Förderung bei Schutzmaßnahmen zur Wolfabwehr

Brandenburg

entschädigt bis zu 100 Prozent der Kosten für den Mehraufwand zur wolfssicheren Tierhaltung.
Gefördert werden:

  • die Errichtung wolfsicherer Zäunungen
  • notwendige bauliche Veränderungen an Stallanlagen, Pferchen bwz. Neubau derartiger Einrichtungen
  • Anschaffung, Unterhalt und Ausbildung von Herdenschutzhunden

Meckenburg-Vorpommern

sieht eine Förderung von bis zu 75 Prozent der Ausgaben vor.
Gefördert werden:

  • die optische Verstärkung der Zäune durch Breitbandlitzen (Flatterband) über oder vor dem Standardschutzzaun,
  • Netzzäune mit Erdungen ab einer Höhe von 1,1 m mit entsprechenden Weidezaungeräten und Akkus sowie Ladegeräten,
  • der Schutz vor Untergrabung nicht elektrischer Zäune (Zaun 20 cm tief eingraben oder eine E-Litze mit max. 20 cm Bodenabstand)
  • die Anschaffung und Ausbildung geeigneter Herdenschutzhunde.

Niedersachsen

Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Schafen, Ziegen und Gatterwild werden mit bis zu 80 Prozent gefördert.
Gefördert werden:

  • Aufrüstungen und einmalige Neuanschaffungen von Schutzzäunen nebst Zubehör
  • Anschaffung von Herdenschutzhunden: Die Förderung von Schutzhunden beinhaltet keine Arbeits- und Folgekosten
  • im Ausnahmefall Förderung von Schutzmaßnahmen für Rinder und Pferde

Schleswig-Holstein

Im Wolfsgebiet (Herzogtum-Lauenburg) werden Schutzmaßnahmen wie die Finanzierung von Elektrozäunen mit maximal 80 Prozent der Anschaffungskosten gefördert.

Anträge auf Förderung

Die Anträge sind je nach Bundesland unterschiedlich und benötigen in der Regel auch direkt ein vollständiges Angebot der Materialien zur Schutzmaßnahme. In diesem Zusammenhang stellt die Firma AgrarHELD unter agrarheld.de einen Wolfabwehrplaner zur Verfügung mit dem man das Angebot und die ausgefüllten Förderanträge des jeweiligen Bundeslandes bekommt.

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